Baubiologie & Labordiagnostik   Bernhard Gierok


Elektrosmog

Unter Elektrosmog versteht man den Einfluss von elektrischen und magnetischen Feldernen, sowie der Hochfrequenzstrahlung auf den Menschen.

Die Nutzung der elektrischen Energie ist immer mit der Erzeugung von Elektrosmog verbunden. Alle Kabel, Steckdosen, Trafos, Lampen oder Heizdecken erzeugen elektrische Wechselfelder, wenn der Stecker in der Steckdose steckt. Werden sie eingeschaltet, erzeugen sie zusätzlich auch noch magnetische Felder.
Elektromagnetische Strahlung entsteht, wenn Informationen drahtlos übertragen werden. Also: Radar, Mobilfunk, WLAN aber auch Radio -und Fernsehwellen.

Seit 1997 sind einige Grenzwerte in der Elektrosmogverordnung geregelt. Sie gelten aber nur für die öffentliche Stromversorgung, Oberleitungen der Bahn und Sendestationen. Hausinstallationen, Elektrogeräte oder Handys betrifft es nicht.
Zudem halten die meisten Wissenschaftler und Umweltinstitute diese Grenzwerte für viel zu hoch angesetzt. In der Regel übersteigen sie die Vorsorgewerte der Baubiologen um den Faktor 100 bis 1000.

Es ist zurzeit noch nicht wissenschaftlich bewiesen, dass Elektrosmog sich negativ auf unsere Gesundheit auswirkt. Durch Laborversuche gibt es aber Hinweise auf Erbgutveränderung und dadurch auf ein erhöhtes Risiko für Leukämie und diverse Tumorarten im Kopfbereich. Durch Langzeitstudien gibt es Vermutungen auf Störungen von: Enzymfunktionen, Infektionen, Blutgerinnung und der Muskel- und Nerventätigkeit.
Elektrosmog beeinflusst den Schlaf und die Psyche, mindert die Leistungsfähigkeit und kann Kopfschmerzen verursachen.












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